5. August

Oder: Warum ich an (k)einem guten Tag geboren wurde.

"Geboren am 05. August 1986" kann man im Curriculum vitae lesen. "1 Uhr 17", fügt die Geburtsurkunde hinzu und damit ist eigentlich schon hinreichend begründet, warum der 5. August 1986 ein guter Tag war – nicht so sehr für mich, denn ich musste zum ersten Mal das Licht dieser Welt erblicken, welche mir später so böse mitspielen würde, aber doch für die Welt, da sie zum ersten Mal einen Blick auf das kleine, untergewichtige Nackerpatzerl werfen konnte.

Nichts desto trotz hier ein fragmentarisch-listenhafter Erklärungsversuch, warum der 5. August 1986 ein bedeutender Tag ist.

Am 5. August geboren:

Am 5. August gestorben:

Ebenfalls im August geboren:

Abzüge für das Jahr, das Monat oder den Tag (auch in allen erdenklichen Kombinationen) gibt es selbstverständlich für Tschernobyl, den Tod von Richard of Conisburgh (1. Earl of Cambridge, Earl of Cambridge, 1415). Für Colin McRae und Tobias Regner, ebenfalls am 5. August geboren, gibt es zumindest keine Pluspunkte. Macht nichts. Das gleicht Helene Fischer mit ihrem Florian-Silbereisen-Bonus locker aus, solange sie mit demselbigen liiert ist. Mit Kathrin Zettel haben die 5.-August-Geborenen zudem ihre Sportlichkeit bewiesen. Und schön und intelligent bin ich sowieso.